© Fischer- und Schifferverein Klingenberg e.V.
Loreley Klaus Schmitt 2026  Sie hat es mir angetan, die Loreley.Kein Künstler hat sie so dargestellt, wie Heinrich Heine sie detailliert besungen hat.Ihr Gesang war das Gefährliche, das Schiffer und Kahn versinken ließ.Dazu gehört unbedingt die Pose der Opernsängerin, die fehlt in allen Bildern.Es lag nicht am Kämmen der blonden Haare, wie Erich Kästner meint:                  Wir wandeln uns. Die Schiffer inbegriffen.  Der Rhein ist reguliert und eingedämmt.Die Zeit vergeht. Man stirbt nicht mehr beim Schiffen,bloß weil ein blondes Weib sich dauernd kämmt.                                           Auch die Skulptur die auf der Mole desLoreley-Hafens sitzt zeigt nichts  Gefährliches, obwohl bei ihrer Errichtung damals von der Orderstation St. Goar, Herren Panzel (Verwandter von Dr. Panzel, STINNES) gewarnt worden war, dass Schiffer dort lange gefesselt hingucken und an den Lützelsteinen oder am Betteck ihren Kurs verlieren könnten.  So muss ich der schönen Maid doch zu ihrem richtigen Ansehen verhelfen.  Es geht also um die richtige Pose, die ich dann einem Aktmodell vermitteln konnte. Erst mal muss sie „sitzen“ und mit den Beinen im Fels abstützen.  Rita hat die Pose schön vorgemacht und Doris auch, sogar mit Gesang (sie ist im Kirchenchor) Wer singt mit „wundersamer gewaltiger Melodei“ muss die Hand dazu verwenden.  Jeder Opernsänger macht das so  Dann beim Aktzeichnen in der VHS fand sich ein passendes  Modell - von der Figur her. Ich hab den Namen von dem Wein vergessen und den Namen  vom Mägdelein.  Sie hat gut gesessen und lange den Arm hochgehalten.  Gesungen hat sie nicht. Aber so getan als ob sie sänge. Damit hatte ich eine gute Arbeitsvorlage für ein Ölgemälde. Den Hintergrund mit dem Rheinverlauf kannte ich ja, da ist die  „Waldhof“ gesunken. Und so wie das Lied von Heinrich Heine  es beschreibt, gab es einen Abendsonnenschein, der von  Frankreich her kommen muss.   Und noch mal die Passage mit dier Bildbeschreibung in dem Lied von Heinrich Heine:  Die schönste Jungfrau sitzet  Dort oben wunderbar; Ihr goldnes Geschmeide blitzet,  Sie kämmt ihr goldenes Haar. Sie kämmt es mit goldenem Kamme  Und singt ein Lied dabei; Das hat eine wundersame,  Gewaltige Melodei.   Jedes Element soll in dem Bild vorkommen. Man muss sie singen hören!
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Loreley Klaus Schmitt 2026 Sie hat es mir angetan, die Loreley. Kein Künstler hat sie so dargestellt, wie Heinrich Heine sie detailliert besungen hat. Ihr Gesang war das Gefährliche, das Schiffer und Kahn versinken ließ. Dazu gehört unbedingt die Pose der Opernsängerin, die fehlt in allen Bildern. Es lag nicht am Kämmen der blonden Haare, wie Erich Kästner meint: Wir wandeln uns. Die Schiffer inbegriffen.  Der Rhein ist reguliert und eingedämmt. Die Zeit vergeht. Man stirbt nicht mehr beim Schiffen, bloß weil ein blondes Weib sich dauernd kämmt. Auch die Skulptur die auf der Mole des Loreley-Hafens sitzt zeigt nichts Gefährliches, obwohl bei ihrer Errichtung damals von der Orderstation St. Goar, Herren Panzel (Verwandter von Dr. Panzel, STINNES) gewarnt worden war, dass Schiffer dort lange gefesselt hingucken und an den Lützelsteinen oder am Betteck ihren Kurs verlieren könnten. So muss ich der schönen Maid doch zu ihrem richtigen Ansehen verhelfen. Es geht also um die richtige Pose, die ich dann einem Aktmodell vermitteln konnte. Erst mal muss sie „sitzen“ und mit den Beinen im Fels abstützen. Rita hat die Pose schön vorgemacht und Doris auch, sogar mit Gesang (sie ist im Kirchenchor) Wer singt mit „wundersamer gewaltiger Melodei“ muss die Hand dazu verwenden. Jeder Opernsänger macht das so Dann beim Aktzeichnen in der VHS fand sich ein passendes Modell - von der Figur her. Ich hab den Namen von dem Wein vergessen und den Namen vom Mägdelein. Sie hat gut gesessen und lange den Arm hochgehalten. Gesungen hat sie nicht. Aber so getan als ob sie sänge. Damit hatte ich eine gute Arbeitsvorlage für ein Ölgemälde. Den Hintergrund mit dem Rheinverlauf kannte ich ja, da ist die „Waldhof“ gesunken. Und so wie das Lied von Heinrich Heine es beschreibt, gab es einen Abendsonnenschein, der von Frankreich her kommen muss. Und noch mal die Passage mit dier Bildbeschreibung in dem Lied von Heinrich Heine: Die schönste Jungfrau sitzet Dort oben wunderbar; Ihr goldnes Geschmeide blitzet, Sie kämmt ihr goldenes Haar. Sie kämmt es mit goldenem Kamme Und singt ein Lied dabei; Das hat eine wundersame, Gewaltige Melodei. Jedes Element soll in dem Bild vorkommen. Man muss sie singen hören!